Bildungscontrolling in Unternehmen: Wirksamkeit von Weiterbildung nachweisen und Budgets sichern

In vielen Unternehmen stehen Personalentwicklung und Weiterbildung aktuell stärker unter Rechtfertigungsdruck als noch vor wenigen Jahren.

Steigende Kosten, wirtschaftliche Unsicherheiten und zunehmender Effizienzdruck führen dazu, dass Investitionen kritischer hinterfragt werden. Insbesondere Budgets für Trainings, Workshops und Entwicklungsprogramme müssen heute deutlich häufiger begründet werden als in wirtschaftlich stabileren Zeiten.

Dabei entsteht ein Dilemma.

Gerade jetzt benötigen Unternehmen qualifizierte Mitarbeitende, die Veränderungen mittragen, neue Technologien anwenden und ihre Kompetenzen kontinuierlich weiterentwickeln. Gleichzeitig geraten ausgerechnet die Budgets unter Druck, die genau diese Entwicklung ermöglichen sollen.

Für HR- und Learning-&-Development-Verantwortliche bedeutet das: Sie müssen den Wert ihrer Maßnahmen nachvollziehbar belegen. Gute Teilnehmerbewertungen oder positive Rückmeldungen reichen dafür längst nicht mehr aus. Gefragt sind belastbare Antworten auf Fragen wie:

  • Welche Wirkung hat eine Weiterbildungsmaßnahme tatsächlich erzielt?
  • Hat sich das Verhalten der Mitarbeitenden verändert?
  • Welche Auswirkungen hatte das Training auf die Unternehmensziele?
  • Und lohnt sich die Investition langfristig?

Dafür wird Bildungscontrolling eingesetzt. Es hilft Unternehmen dabei, den Erfolg von Weiterbildung systematisch zu erfassen, fundierte Entscheidungen über zukünftige Investitionen zu treffen und den Beitrag der Personalentwicklung zum Unternehmenserfolg transparent zu machen.

Personalentwicklung steht heute stärker unter Rechtfertigungsdruck

Der wirtschaftliche Druck führt dazu, dass Unternehmen genauer hinterfragen, wofür Budgets eingesetzt werden. Während Investitionen in Produktion, Vertrieb oder Marketing längst anhand klarer Kennzahlen gesteuert werden, wird der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen häufig noch an Teilnehmerfeedback oder der Anzahl durchgeführter Trainings gemessen. Für HR und Learning & Development reicht das heute jedoch nicht mehr aus.

Wer Budgets sichern und Personalentwicklung strategisch steuern möchte, muss belastbar nachweisen können, welchen Beitrag Weiterbildung tatsächlich zum Unternehmenserfolg leistet.

Was Bildungscontrolling eigentlich leisten soll

Bildungscontrolling wird häufig mit der Erfolgskontrolle einzelner Seminare gleichgesetzt. Tatsächlich verfolgt es jedoch einen deutlich umfassenderen Ansatz. Ziel ist es nicht, einzelne Trainings zu bewerten, sondern fundierte Entscheidungen über zukünftige Investitionen in Personalentwicklung zu ermöglichen.

Dafür schafft Bildungscontrolling Transparenz darüber,

  • welche Kompetenzen durch eine Maßnahme aufgebaut wurden,
  • welche Lernformate den größten Mehrwert bieten
  • und bei welchen Zielgruppen die besten Ergebnisse erzielt werden.

Gleichzeitig macht es sichtbar, wo weiterhin Kompetenzlücken bestehen und in welchen Bereichen zusätzlicher Entwicklungsbedarf besteht.

Damit entwickelt sich Bildungscontrolling von einer reinen Kontrollfunktion zu einem strategischen Steuerungsinstrument. Es unterstützt Unternehmen dabei, Personalentwicklung gezielt an den Unternehmenszielen auszurichten und Budgets dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Nutzen schaffen.

Warum Teilnehmerfeedback allein keine Aussage über den Trainingserfolg zulässt

Nach nahezu jeder Weiterbildungsmaßnahme erhalten die Teilnehmenden einen Feedbackbogen. Bewertet werden beispielsweise die Inhalte, die Trainerin oder der Trainer, die Organisation oder die allgemeine Zufriedenheit mit der Veranstaltung. Solche Rückmeldungen liefern wertvolle Hinweise darauf, wie eine Maßnahme wahrgenommen wurde und wo organisatorische oder didaktische Verbesserungen möglich sind.

Für die Bewertung des tatsächlichen Trainingserfolgs reichen sie jedoch nicht aus.

Ein positives Feedback bedeutet nicht automatisch, dass neues Wissen aufgebaut wurde oder die Teilnehmenden ihr Verhalten im Arbeitsalltag nachhaltig verändert haben. Umgekehrt sind kritische Rückmeldungen nicht zwangsläufig ein Hinweis auf eine unwirksame Maßnahme. Gerade Trainings, die bestehende Routinen hinterfragen, neue Denkweisen vermitteln oder intensive Verhaltensänderungen anstoßen, werden unmittelbar nach der Durchführung häufig kritischer bewertet als Veranstaltungen, die lediglich Wissen vermitteln.

Teilnehmerfeedback beantwortet deshalb vor allem die Frage, wie ein Training erlebt wurde. Ob dadurch tatsächlich Kompetenzen aufgebaut, neue Verhaltensweisen etabliert oder messbare Verbesserungen im Unternehmen erzielt wurden, bleibt zunächst offen.

Warum Business-KPIs allein nicht ausreichen

Viele Unternehmen ergänzen Teilnehmerfeedback deshalb um betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Im Vertrieb werden beispielsweise Umsatz oder Abschlussquoten betrachtet, in anderen Unternehmensbereichen Produktivität, Fehlerquoten oder die Kundenzufriedenheit. Entwickeln sich diese Kennzahlen nach einer Weiterbildungsmaßnahme positiv, wird häufig angenommen, dass das Training erfolgreich war.

Auch diese Schlussfolgerung greift zu kurz.

Unternehmenskennzahlen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Einflussfaktoren bestimmt.

  • Veränderungen am Markt,
  • neue Produkte,
  • angepasste Prozesse,
  • Führungsverhalten,
  • Motivation der Mitarbeitenden
  • oder saisonale Schwankungen

können Ergebnisse ebenso beeinflussen wie eine Weiterbildungsmaßnahme.

Eine steigende Abschlussquote muss daher nicht zwangsläufig auf ein Vertriebstraining zurückzuführen sein. Ebenso wenig bedeutet eine unveränderte Kennzahl automatisch, dass das Training keine Wirkung entfaltet hat.

Kennzahlen zeigen zwar, dass sich etwas verändert hat. Sie beantworten jedoch nicht die entscheidende Frage, warum sich diese Veränderung ergeben hat. Genau deshalb sollten KPIs niemals isoliert betrachtet werden. Erst im Zusammenspiel mit Kompetenzmessungen, Transferbeobachtungen und weiteren qualitativen Informationen entsteht ein belastbares Bild über die tatsächliche Wirksamkeit einer Weiterbildungsmaßnahme.

Bildungscontrolling: So messen Unternehmen den Erfolg von Weiterbildung

Professionelles Bildungscontrolling betrachtet den Erfolg einer Weiterbildungsmaßnahme nicht aus einer einzigen Perspektive. Weder Teilnehmerfeedback noch betriebswirtschaftliche Kennzahlen liefern für sich genommen ein vollständiges Bild. Erst die Kombination unterschiedlicher Informationen ermöglicht eine fundierte Bewertung der Wirksamkeit.

Dazu gehören beispielsweise Kompetenzmessungen vor und nach einer Maßnahme, Beobachtungen aus dem Arbeitsalltag, Einschätzungen der Führungskräfte sowie relevante Unternehmenskennzahlen. Während einige dieser Informationen Aufschluss darüber geben, ob Wissen aufgebaut wurde, zeigen andere, ob dieses Wissen tatsächlich in der Praxis angewendet wird und langfristig einen Beitrag zu den Unternehmenszielen leistet.

Genau dieser mehrdimensionale Blick ist die Grundlage eines professionellen Bildungscontrollings. Er hilft Unternehmen dabei, nicht nur kurzfristige Trainingserfolge sichtbar zu machen, sondern die nachhaltige Wirkung von Personalentwicklungsmaßnahmen zu verstehen und zukünftige Entscheidungen auf einer belastbaren Datenbasis zu treffen.

Das Kirkpatrick-Modell: Vier Ebenen erfolgreicher Evaluation

Eine der bekanntesten Grundlagen des Bildungscontrollings ist das Vier-Ebenen-Modell von Donald Kirkpatrick. Bereits 1959 entwickelte er ein Modell, das den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen aus vier unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Bis heute bildet es die Basis vieler Evaluationskonzepte und hilft Unternehmen dabei, Trainingserfolg systematisch zu bewerten.

Das Modell verdeutlicht, dass Trainingserfolg weit mehr umfasst als die unmittelbare Reaktion der Teilnehmenden. Während die ersten beiden Ebenen bereits kurz nach einer Maßnahme bewertet werden können, zeigen sich Veränderungen im Verhalten oder in den Unternehmensergebnissen häufig erst Wochen oder sogar Monate später.

Gerade diese beiden Ebenen sind jedoch entscheidend, wenn Unternehmen beurteilen möchten, ob eine Investition in Weiterbildung langfristig einen messbaren Mehrwert geschaffen hat.

Der häufigste Fehler: Erst trainieren, dann überlegen, was gemessen werden soll

In der Praxis beginnt Bildungscontrolling häufig erst nach Abschluss einer Weiterbildungsmaßnahme. Erst wenn das Training durchgeführt wurde, stellt sich die Frage, wie dessen Erfolg eigentlich bewertet werden kann. Zu diesem Zeitpunkt fehlen jedoch oft die notwendigen Grundlagen für eine objektive Evaluation.

Wirksames Bildungscontrolling setzt deshalb deutlich früher an. Bereits vor Beginn einer Maßnahme sollte definiert werden, welche Kompetenzen entwickelt werden sollen, welche Verhaltensänderungen erwartet werden und anhand welcher Kriterien diese später beurteilt werden können. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Unternehmenskennzahlen sich durch die Maßnahme mittel- oder langfristig beeinflussen lassen und welche weiteren Faktoren bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden müssen.

Nur wenn diese Ziele und Messgrößen von Anfang an festgelegt werden, lassen sich Vorher-Nachher-Vergleiche durchführen und Veränderungen nachvollziehbar dokumentieren. Bildungscontrolling ist deshalb kein nachgelagerter Schritt der Personalentwicklung, sondern ein fester Bestandteil der Planung.

Fazit: Bildungscontrolling schafft die Grundlage für bessere Entscheidungen

Der eigentliche Mehrwert von Bildungscontrolling liegt nicht darin, einzelne Trainings zu bewerten. Sein größter Nutzen besteht darin, fundierte Entscheidungen für die zukünftige Personalentwicklung zu ermöglichen.

Unternehmen erkennen, welche Maßnahmen den größten Beitrag zur Kompetenzentwicklung leisten, welche Lernformate für unterschiedliche Zielgruppen besonders wirksam sind und wo Investitionen den höchsten Mehrwert schaffen. Gleichzeitig werden Entwicklungsbedarfe sichtbar, bevor sie sich negativ auf Leistung, Qualität oder Unternehmenserfolg auswirken.

Damit wird Bildungscontrolling zu einem strategischen Steuerungsinstrument. Es unterstützt HR und Learning & Development dabei, Weiterbildungsbudgets gezielt einzusetzen, Personalentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Beitrag von Qualifizierungsmaßnahmen zum Unternehmenserfolg transparent nachzuweisen. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten schafft eine fundierte Erfolgsmessung die notwendige Grundlage, um Investitionen in die Entwicklung von Mitarbeitenden langfristig zu sichern.

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Wie die richtige Informationsgröße die Denkweise und Kauf-Entscheidungsfindung von Kund*innen beeinflusst



Wie die richtige Informationsgröße die Denkweise und Kauf-Entscheidungsfindung von Kund*innen beeinflusst

Wie können Vertriebler*innen Informationen optimal vermitteln?

Hier kommt der Unterschied zwischen global orientierter und detailorientierter Informationsverarbeitung ins Spiel. Sie beeinflusst maßgeblich, wie Kund*innen denken und ihre Kaufentscheidungen treffen und gibt Aufschluss darüber, ob diese bei ihrer Entscheidungsfindung eher auf Übersicht oder auf Details achten.

Kund*innen mit global orientiertem Denken überlegen strategisch, erkennen Zusammenhänge und betrachten die grundsätzliche Richtung. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich detailorientierte Kund*innen auf Schritt-für-Schritt-Pläne und präzise Analysen.

Global orientiertes Denken ist besonders hilfreich, um Kund*innen eine Vision zu vermitteln, Perspektiven aufzuzeigen und die grundsätzliche Ausrichtung eines Produkts oder einer Dienstleistung zu betonen. Diese Kund*innen können breite Muster und Trends erfassen und sie im Kontext des Gesamtbildes verbinden. Um sie zu beeinflussen, sollten Verkäufer*innen Verbindungen zwischen Ideen und Netzwerken oder Funktionsweisen von Systemen betonen.

Detailorientiertes Denken ist hingegen von Bedeutung, wenn es darum geht, einen konkreten Plan auszuführen und in überschaubaren Schritten voranzukommen. Kund*innen mit dieser Denkweise schätzen Details und wollen genau wissen, wie ein Produkt oder eine Dienstleistung funktioniert. Verkäufer*innen sollten bei diesen potenziellen Käufer*innen gezielt nach Details zu Plänen fragen, das Verständnis betonen und Exaktheit und Genauigkeit in den Fokus rücken.

Manchmal beherrschen Kund*innen beide Denkweisen. Beispielsweise möchten sie zunächst einen globalen Überblick erhalten und gehen dann in die Tiefe der Details. Eine flexible Anpassung zwischen globalen Überblicken und detaillierten Informationen ermöglicht eine erfolgreiche Kommunikation und Verkaufsstrategie im Kundenumfeld.

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Die Bedeutung einer durchdachten Kunden-Beziehungs-Landkarte



Die Bedeutung einer durchdachten Kunden-Beziehungs-Landkarte ️ 

Wenn Sie gezielt und effektiv auf die Bedürfnisse Ihrer Kund*innen eingehen möchten, ist eine klare Übersicht über deren Beziehungen und Einflussfaktoren unerlässlich. Mithilfe einer Kunden-Beziehungs-Landkarte können Sie komplexe Netzwerkstrukturen visualisieren, Schlüsselakteure identifizieren und die Stärke der Beziehungen verstehen. Die einfachste Methode zur Erstellung dieser Landkarte ist eine Zeichnung!

Wie gehen Sie dabei vor?

Starten Sie damit, sämtliche Schlüsselfiguren wie Vorgesetzte, Mitarbeitende und andere einflussreiche Personen im Umfeld Ihrer Kund*innen zu identifizieren

Im Zentrum der Landkarte befindet sich der Kunde oder die Kundin, umgeben von individuell gestalteten Symbolen, die Personen, Gruppen und Organisationen repräsentieren.

Nutzen Sie unterschiedliche Größen und Arten von Symbolen, um die Relevanz jeder Schlüsselfigur darzustellen, und verwenden Sie unterschiedlich dicke Verbindungslinien, um die Kommunikationshäufigkeit abzubilden.

Vergessen Sie nicht, sich selbst in die Zeichnung einzufügen, und nutzen Sie gerne weitere Symbole, um andere wichtige Aspekte hervorzuheben.

‍  Ein Coach kann Ihnen dabei helfen, die Zeichnung zu analysieren und Fragen zur aktuellen Situation sowie zur idealen Netzwerkgestaltung zu beantworten. Halten Sie Ihre Erkenntnisse schriftlich fest und identifizieren Sie fehlende Informationen.

Betrachten Sie die vollständige Zeichnung und Analyse, um zu erkennen, welche Faktoren positiv beeinflusst werden können und welche Anpassungen zu einem optimalen Ergebnis führen. Nutzen Sie Ihre Schlussfolgerungen beispielsweise für Anpassungen im Informationsaustausch mit Berater*innen oder in der Nutzung von Ressourcen.

Eine durchdachte Kunden-Beziehungs-Landkarte ist somit ein unverzichtbares Werkzeug, um Ihr Kunden-Netzwerk effektiv zu managen.

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Der Schlüssel zum Netzwerkmanagement: Beziehungen gestalten und Mehrwert schaffen



Der Schlüssel zum Netzwerkmanagement: Beziehungen gestalten und Mehrwert schaffen


Netzwerkmanagement geht über das einfache Verwalten von Kontakten hinaus – es erfordert das geschickte Gestalten von Kundenbeziehungen als dynamische Systeme.


Warum❔


Weil Kundenbeziehungen keine Einbahnstraßen sind; sie sind komplexe, sich ständig verändernde Systeme. Individuelle Bedürfnisse, Erwartungen, Prioritäten sowie der Einfluss von anderen Personen variieren, und es ist entscheidend, diese Dynamik zu verstehen.


Das Kernprinzip des erfolgreichen Netzwerkmanagements liegt in der Schaffung von Mehrwert für alle Mitglieder. Ein nachhaltiges Netzwerk basiert auf gegenseitigem Nutzen und einer Win-Win-Situation. Wenn jedes Mitglied Mehrwert aus der Beziehung zieht, wird die Verbindung gestärkt, und die Zusammenarbeit wird dauerhaft erfolgreich sein.


Sobald Sie alle relevanten Informationen über Ihr Kundennetzwerk gesammelt und verstanden haben, ist es entscheidend, aktiv zu handeln und das Management positiv zu beeinflussen:


Differenzierung durch Service: Das Verhalten Ihres Wettbewerbs ist nicht direkt beeinflussbar, aber Sie können sich durch exzellenten Service differenzieren. Durch den Aufbau neuer Beziehungen zu Kund*innen können Sie eine attraktive Alternative zu Mitbewerber*innen darstellen.


Kontrolle über Kundenmeinungen: Einige Veränderungen liegen vollständig in Ihrer Kontrolle. Wenn beispielsweise Berater*innen Ihrer Kund*innen wenig über Sie oder Ihr Produkt wissen, ändern Sie das, indem Sie sie treffen und die notwendigen Informationen bereitstellen.


Ressourcen und Unterstützung anfordern: Eventuell benötigen Sie spezielle Ressourcen oder Unterstützung von Ihren Vorgesetzten, wie beispielsweise gemeinsame Kundenbesuche. Stellen Sie sicher, dass Sie die notwendige Unterstützung erhalten, um Ihre Kundenbeziehungen erfolgreich zu managen.


Insgesamt ist erfolgreiches Netzwerkmanagement ein fortlaufender Prozess, der nicht nur auf der Verwaltung von Kontakten beruht, sondern auf der aktiven Gestaltung von dynamischen Beziehungen. Nur so können langfristige Erfolge und nachhaltige Partnerschaften entstehen.


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Kundenerfolg durch Verständnis der persönlichen Motivation



Kundenerfolg durch Verständnis der persönlichen Motivation


In der Welt des Verkaufs und der Kundenbetreuung ist die Frage nach der persönlichen Motivation eines Kunden oder einer Kundin von entscheidender Bedeutung. Das "Warum" zu verstehen, ermöglicht eine gezieltere Ansprache und eröffnet die Möglichkeit, individuelle Bedürfnisse besser zu erfüllen. Kund*innen haben unterschiedliche Ziele und Herausforderungen, die ihr Kaufverhalten beeinflussen.


Das Wissen um die persönliche Motivation ermöglicht eine maßgeschneiderte Erfahrung, die Vertrauen aufbaut und langfristige Beziehungen fördert.

➡Ein auf die Motivation abgestimmtes Angebot ist überzeugender und nachhaltiger, da es auf die langfristige Zielerreichung der Kund*innen ausgerichtet ist.


Praktische Schritte zur Identifizierung der persönlichen Motivation umfassen

✅Aktives Zuhören

✅Gezielte Fragen

✅Beobachtung von nonverbalen Signalen

✅Analyse vergangener Entscheidungen


Das Verständnis der Kundenmotivation schafft die Grundlage für erfolgreichere Verkaufsstrategien und vertrauensvolle Kundenbeziehungen.


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Die Macht des Gehörs : Wie Sie die Sprache Ihrer Kund*innen verstehen und nutzen



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In der Kunst der Kommunikation spielt das Gehör eine entscheidende Rolle. Jeder Kunde und jede Kundin denkt und verarbeitet Informationen auf unterschiedliche Weise. Einige sind visuell orientiert , während andere auf das Gehör setzen . Indem Sie sich auf die Vielfalt der Denkstile einstellen, können Sie Ihre Botschaft effektiver übermitteln und eine tiefere Verbindung herstellen.


Für Kund*innen, die einen auditiven Denkstil bevorzugen, können auditive Schlüsselwörter und Ausdrücke besonders kraftvoll sein. Die bewusste Integration dieser Elemente in Ihr Gespräch kann die Resonanz Ihrer Botschaft erhöhen und ein tieferes Verständnis schaffen.


Welche Mittel können Sie nutzen, um Ihre Kommunikation an den auditiven Denkstil Ihrer Kund*innen anzupassen?


Sprachliche Nuancen: Achten Sie auf Worte wie "hören", "klingen" und "verstehen". Diese Wörter sprechen den auditiven Denkstil an.


Geschichten und Beispiele: Erzählen Sie Geschichten und verwenden Sie Beispiele, die einen starken akustischen Aspekt haben, um die Aufmerksamkeit Ihrer auditiven Kund*innen zu gewinnen.


Klare Artikulation: Sprechen Sie klar und deutlich, damit Ihre Botschaft akustisch prägnant ist.


Audiovisuelle Präsentationen: Kombinieren Sie visuelle Elemente mit klaren auditiven Komponenten, um eine umfassendere Erfahrung zu schaffen.


Das Verständnis und die Anpassung an den auditiven Denkstil Ihrer Kund*innen können nicht nur Ihre Kommunikation verbessern, sondern auch den Erfolg Ihrer Verkaufsgespräche steigern.


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Trainingseffekte im Vertrieb: Umsatzsteigerungen richtig zuordnen! ☝



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Welche Faktoren spielen eine Rolle, wenn Sie Effekte Ihrer Vertriebstrainings klar zuordnen wollen?

Art und der Zeitpunkt der Analyse

Entwicklung der Branche

Allgemeine globale/regionale wirtschaftliche und politische Entwicklung

Individuelle Einflüsse, denen jedes einzelne Teammitglied ausgesetzt ist

Inhalte des Vertriebstrainings

Und worin liegen die Herausforderungen?

Würden wir ausschließlich die 'Hard Facts' betrachten, wären es die Umsatzzahlen, die uns zur Verfügung stehen. Sich aber allein auf Umsatzbewegungen zu stützen, ist eine Betrachtungsweise, die sich in der Praxis als zu einseitig erwiesen hat!

Ein Beispiel zur möglichen Missinterpretation:

Stellen Sie sich vor, Ihr Salesteam hatte vor kurzem ein Vertriebstraining. In den Wochen danach entwickeln sich die Umsatzzahlen einzelner Kund*innen höchst erfolgreich. Sie sind begeistert von der Lernkurve Ihres Teams! Allerdings hatten Sie bei der Betrachtung ein Detail übersehen: Die spezifischen Kund*innen haben einen gemeinsamen Nenner. Sie agieren auf dem Sektor Energiegewinnung. Dieser ist derzeit generell richtungsweisend!

Es lässt sich also annehmen, dass die Umsatzsteigerung nicht allein auf die Trainingseffekte zurückzuführen ist, sondern auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Um den Erfolg Ihrer Salestrainings zu belegen, müssten daher weitere Aspekte berücksichtigt werden.

Intelligente Tools zur Trainingsmessung bedienen sich einer soliden Vorher-Nachher-Betrachtung. Sie beziehen alle relevanten Aspekte ein und werten sie akkurat aus.

TEA, die Training Effectiveness Analysis, ist in der Lage, alle diese Faktoren kantenscharf abzubilden.

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